Klimaanpassungskonzept AnpaSo im Schwester-Karoline-Haus Friolzheim

Eine lebenswerte Umgebung für Bewohnende und Mitarbeitende

Projekt auf einen Blick

Projektstart: Januar 2026
Projektlaufzeit: 10 Monate
Förderprogramm: Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (Bund)

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Klimaanpassungskonzept für das Schwester-Karoline-Haus

Das Schwester-Karoline-Haus (SKH) in Friolzheim beteiligt sich am Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

Wir freuen uns sehr über die Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie über die fachliche Begleitung durch die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH. Die Förderung ermöglicht es uns, das Schwester-Karoline-Haus frühzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels vorzubereiten und die Lebensqualität für Bewohner*innen und Mitarbeitende nachhaltig zu sichern.
 

Projektdaten

Projekttitel: AnpaSo FSP 1: Erstellung eines Klimaanpassungskonzeptes für das Schwester-Karoline-Haus als Einrichtung der Altenheimat gemeinnützige GmbH in Friolzheim

Förderkennzeichen: 67APS2139

Förderprogramm: Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo)

Förderschwerpunkt: FSP 1 – Erstellung von Konzepten zur nachhaltigen Anpassung an die Klimakrise

Laufzeit: 01.11.2025 bis 31.10.2026

Ziel und Inhalt des Projekts

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Klimaanpassungskonzepts für das Schwester-Karoline-Haus in Friolzheim. Dabei werden die Auswirkungen des Klimawandels auf Gebäude, Außenanlagen sowie auf die dort lebenden und arbeitenden Menschen untersucht.

Im Rahmen des Projekts erfolgt zunächst eine Bestandsaufnahme und Betroffenheitsanalyse unter Einbeziehung von Bewohner*innen, Mitarbeitenden und weiteren Beteiligten. Auf dieser Grundlage wird ein individueller Klimaanpassungsplan mit konkreten Maßnahmen zur nachhaltigen Anpassung an die Folgen der Klimakrise entwickelt.

Der Schwerpunkt liegt auf naturbasierten Lösungen. Ergänzend werden erforderliche baulich-technische Maßnahmen geprüft. Berücksichtigt werden dabei insbesondere Aspekte der Biodiversität, Artenvielfalt, nachhaltigen Materialverwendung sowie der Pufferung und Nutzung von Niederschlagswasser.

Darüber hinaus umfasst das Projekt eine Nachhaltigkeitsprüfung der vorgeschlagenen Maßnahmen sowie die Erstellung eines Ressourcen- und Meilensteinplans einschließlich einer Kostenschätzung für die spätere Umsetzung. Das Klimaanpassungskonzept soll als Grundlage für zukünftige Anpassungsmaßnahmen dienen und zugleich als Modell für vergleichbare soziale Einrichtungen nutzbar sein.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur Klimaanpassung beim Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit:
www.bundesumweltministerium.de/themen/klimaanpassung/ueberblick-klimaanpassung

Weitere Informationen zum Förderprogramm AnpaSo:
www.z-u-g.org/anpaso/

Januar 2026 – Projektstart

Mit dem offiziellen Projektstart begann die Entwicklung eines Klimaanpassungskonzepts für das Schwester-Karoline-Haus in Friolzheim. Ziel ist es, die Einrichtung langfristig besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und die Aufenthaltsqualität für Bewohnerinnen, Mitarbeitende und Besucherinnen nachhaltig zu verbessern. Das Projekt wird im Rahmen der Bundesförderung „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ umgesetzt und erstreckt sich über zwölf Monate. 

 

In der ersten Projektphase wurden die organisatorischen Grundlagen geschaffen. Dazu gehörten die Erstellung der Aufgabenstellung, die Auswahl geeigneter Fachplanungsbüros sowie die Vergabe der Planungsleistungen. Gleichzeitig wurden Bewohner*innen, Angehörige, Mitarbeitende und Ehrenamtliche frühzeitig über das Vorhaben informiert und eingeladen, den weiteren Prozess aktiv mitzugestalten. Bereits zu Beginn war klar: Ein gutes Klimaanpassungskonzept kann nur entstehen, wenn die Menschen einbezogen werden, die das Haus täglich erleben. 

Ziele dieser Projektphase

  • Projektorganisation aufbauen
  • Projektbeteiligte informieren
  • Grundlage für die weiteren Projektphasen schaffen

Das Schwester-Karoline-Haus und sein Außengelände werden genau untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen von Hitze, fehlender Beschattung, versiegelten Flächen und Starkregen sowie die Frage, wo Bewohner*innen und Mitarbeitende besonders betroffen sind.

Die Menschen, die das Haus täglich erleben, werden frühzeitig eingebunden. Ihre Erfahrungen, Wünsche und Beobachtungen fließen in die Planung ein.

Auf Grundlage der Bestandsaufnahme und der Beteiligung entsteht ein individuelles Maßnahmenpaket für das Schwester-Karoline-Haus. Dabei sollen insbesondere naturbasierte Lösungen entwickelt und sinnvoll mit baulich-technischen Maßnahmen kombiniert werden. Im offiziellen Projektplan sind zunächst ein erster Konzeptentwurf und anschließend ein konkretes Maßnahmenpaket vorgesehen.


Themen: Beschattung · Begrünung · Entsiegelung · Regenwasserrückhaltung · Kühlung · Aufenthaltsqualität

Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit und Nachhaltigkeit geprüft. Anschließend folgt die detailliertere Planung einschließlich Schnittstellen zu Fachplanern und einer Kostenberechnung. 

Am Ende der Konzeptphase entsteht das vollständige Klimaanpassungskonzept. Vorgesehen sind ein Vorabzug, die Freigabe durch den Bauherrn und anschließend die Endfassung. 

Die Konzepterstellung ist nicht das Ende des Projekts. Auf ihrer Grundlage soll entschieden werden, welche Maßnahmen umgesetzt und gegebenenfalls über weitere Förderprogramme finanziert werden können.