Mitarbeitende nehmen Bewohnende mit auf eine Reise nach Togo

Eine Reise nach Westafrika – ganz ohne Koffer: Bei einem interkulturellen Nachmittag in unserer Pflegeeinrichtung in Sachsenheim nahmen zwei Mitarbeiter die Bewohnenden mit auf eine spannende Entdeckungsreise in ihr Heimatland Togo. Mit persönlichen Geschichten, Bildern, Musik und traditionellen Tänzen sorgten sie für viele neue Eindrücke und begeisterte Zuhörende.

Unter dem Motto „Togo – Ein kleines Land mit großer Kultur“ stellten die beiden Pflegemitarbeiter Youssif Aya und Malik Batoulime ihr westafrikanisches Heimatland vor. Dabei berichteten sie nicht nur über die Geschichte, Geografie und kulturelle Vielfalt Togos, sondern erzählten auch von ihrer eigenen Herkunft und ihrem Weg nach Deutschland. Besonders die persönlichen Einblicke machten den Nachmittag zu einer lebendigen Begegnung zwischen unterschiedlichen Kulturen.

Mithilfe des großen Bildschirms am Care Table zeigten die beiden Bilder von traditionellen Festen und Tänzen. Richtig lebendig wurde es, als sie selbst eine Tanz- und Trommeleinlage zum Besten gaben – sehr zur Freude des begeisterten Publikums. Auch die Tradition des Vodou wurde vorgestellt und weckte großes Interesse. Die Bewohnenden hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und kamen mit den beiden Mitarbeitern ins Gespräch.

Natürlich durfte auch ein Einblick in die kulinarische Vielfalt Togos nicht fehlen. Von Fufu über Akpan bis hin zu Gari und Ablo lernten die Gäste verschiedene traditionelle Gerichte kennen. Die Küche Togos ist abwechslungsreich und verwendet unter anderem Mais, Maniok, Yams, Reis, Bohnen und Gemüse. Besonders der süße Nachtisch Ablo machte neugierig: Malik Batoulime und Youssif Aya versprachen, diesen bei Gelegenheit gemeinsam mit den Bewohnenden zuzubereiten.

Der Nachmittag zeigte auf schöne Weise, wie bereichernd es ist, wenn Menschen ihre persönlichen Geschichten, Erfahrungen und kulturellen Wurzeln miteinander teilen. Unsere Mitarbeitenden bringen nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten in den Pflegealltag ein, sondern auch ihre individuellen Lebensgeschichten und vielfältigen kulturellen Hintergründe. Diese Vielfalt macht unsere Gemeinschaft lebendig und eröffnet immer wieder neue Perspektiven.

Ein herzliches Dankeschön an Youssif Aya und Malik Batoulime für ihr Engagement, ihre Offenheit und die vielen spannenden Einblicke in ihre Heimat. Ein rundum gelungener Nachmittag, der noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird!